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Cirrus (Ci)

Cirrus-Wolken

Die erste Wolkenfamilie sind ist die Hohe Bewölkung. Damit ist vor allem Bewölkung gemeint, die nicht mehr aus Wassertropfen besteht, sondern aufgrund der Höhe und der niedrigen Temperaturen aus Eiskristallen. Cirruswolken treten besonders in Höhen von 8000m bis 13000m auf.

Cirrus (Ci)

Cirrus-Wolken bestehen aus einzelnen Eiswolken in Form weißer, feiner Fasern oder kleinerer bis größerer Flocken oder Bänder in großen Höhen der Atmosphäre. Die Wolken besitzen eine federartige Struktur und besitzen manchmal einen feinen seidigen Glanz.

Weitere Unterformen (nach de Bont, 1987):

Bezeichnung Merkmale
Cirrus uncinus Weiße Federn mit Haken
Cirrus fibratus Weiße Federn mit Flöckchen und faserartiger Struktur
Cirrus spissatus dicke weiße Flocken (beispielsweise nach Schauerabzug). Verschleierung der Sonne
Cirrus floccus Flocken, auch als Schäfchenwolken beziechnet (mit/ohne virga = Fallstreifen)
Cirrus castellanus Kleine Türmchen oder Zinnen mit gemeinsamer Basis

Entstehung

Cirrus-Wolken könen beispielsweise durch ale Schauerschirme, die sich im Auflösungsstadium befinnden, entstehen. Cirrus kann aber auch durch sich auflösende frontale Bewölkung entstehen. Cirrus-Wolken können auch aus Kondesstreifen von Flugzeugen hervorgehen. Cirren sind ein wichtiges Merkmal zur Bestimmung der Feuchtigkeit in den hohen Luftschichten. So verweilen Kondesstreifen lange am Himmel, wenn es sich um eine sehr feuchte Luftmasse handelt. Herrscht hingegen stabiles und trockenes Hochdruckwetter, lösen sich die Kondesstreifen rasch auf oder entstehen erst gar nicht.

Cirrus uncinus mit Zirkumzenitalbogen

Kondensstreifen